






Prot. 24. Juni 2003 (Difference)
Prot. 24. Juni 2003
HOCHSCHULE FÜR BILDENDE KÜNSTE HAMBURG
Vollversammlung der gelehrten Frauen der HfbK, Hamburg den 24. 6. 03
Protokoll der Sitzung vom 24. 6. 03
Anwesend: Prof. Antje Eske, Ingrid Jäge, Ute Janssen, Gunilla Klemp, Frau Schöder, Kathrin Spahr, Ulrike Wittern, Mette Bartholin, Anna Witzel (Protokoll)
TOP 1: Wahl der Stellvertretenden Hochschulgleichstellungsbeauftragten:
Die VV einigte sich darauf, die Wahl der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten und Vertreterinnen aus den Studiengangsausschüssen auf die nächste VV zu vertagen.
Top 2: Bericht zum Workshop gegen den Länderausstieg:
Ute Janssen stellt die Konzeptbeiträge der lehrende Frauen der Hfbk-Hamburg ( Prof. Noemi Smolik, Chris Regn, Prof. Antje Eske, Prof. Christiane Sörensen, Prof. Marie Jose Burki, Prof. Wiebke Siem) für den hochschulübergreifenden Studiengang Gender Studies im Einzelnen vor. In Hinblick auf laufende Aktivitäten und Aufgaben in Gleichstellungsfragen und als Arbeitsplattform für kommende Projekte im Rahmen Gender Studies, wurde Raum 46A temporär in diesem Zusammenhang als Genderstudies Forschungsstelle von Ute Janssen vorgeschlagen und beantragt .
Die Beiträge der Hfbk-Hamburg wurden unter dem Arbeitstitel: "Genderforschung und Hybride Kunstformen" zusammengefasst. Dieser Konsens konnte nach der Analyse der Konzeptbeiträge und im Gespräch im Workshop gefunden werden.
Kathrin Spar berichtet detailiert über den Beitrag "Tophographisches Archiv" von Prof. Christiane Sörensen.
Hier sollen alle Kunstwerke im öffentlichen Raum Hamburgs archiviert werden und auf Genderaspekte untersucht werden.
Die Gruppe diskutiert über konkrete Formen und Budgetierungen der einzelnen Beiträge.
TOP 3: Bericht zum Berufungsverfahren Kunstgeschichte, Kunstbezogene Theorie und Gender-Studies:
Die VV einigt sich darauf diesen Tagesordnungspunkt auf die nächste VV zu vertagen.
TOP 4: Gender-Studies - Eintrag ins Hamburger Frauenvorlesungsverzeichnis bis 4. Juli:
Ute Janssen verliest die Aufforderung für den Eintrag in das Frauenvorlesungsverzeichnis. Anschließend wird die Frage nach dem Arbeitsschwerpunkt:"Genderforschung und hybride Kunstformen" besprochen.
Bis auf den Beitrag "Spinnen am Computer" von Prof. Antje Eske sind alle Beiträge noch in Planung, ausserdem muß ihre Finanzierung noch sichergestellt werden.
Somit beschließt die VV nach dem Vorschlag von Frau Schröder die Projekte des Wintersemesters mit dem Zusatz: "In Vorbereitung" in das Frauenvorlesungsverzeichnis einzutragen. Ausserdem sollen die e-mail Adressen der Veranstalterinnen für Anfragen und Terminabsprachen veröffntlicht werden.
Ute Janssen schlägt, dem Beispiel der Musikhochschule folgend vor, eine eigene Internetpräsenz zu erstellen, um dort genderspezifische Themen zu veröffentlichen.
Zunächst wird der Beschluß gefasst, im Frauenvorlesungsverzeichnis auf die Homepage der Hfbk-Rubrik: Interaktionen, für mehr Informationen zu den angebotenen Seminaren, zu verweisen.
TOP 5: Genderbeirat- Pressearbeit der HfbK in der Hochschulmoderngesetzdebatte:
Ute Janssen erläutert die Situation der Finanzen hochschulübergreifender Studiengang:
(siehe Protokoll VV 13.5.03)
Es ist geplant die Bund-und Länderfinanzierung zu entflechten.
Hamburgs Ausstieg aus der Finanzierung soll auf der Konferenz am 7.7.03 in Berlin mit Bundeskanzler Schröder diskutiert werden.
So ist es nicht gesichert, dass der hochschulübergreifende Genderstudiengang über 2003 weitergeführt werden kann.
Die ausgeschriebene Professur Kunstgeschichte Kunstbezogene Theorie und Gender-Studies wird allerdings finanziert werden.
Ute Janssen berichtet inwiefern die LaKoG zum drohenden Länderausstieg aktiv geworden ist und liest den dort verfassten Brief.
In der LaKoG wurde der Beschluß gefasst eine Pressekampagne zum Erhalt des hochschulübergreifenden Studiengang Genderstudies zu starten.
Hierzu hat Ute Janssen den Kontakt zu Frau Majer-Wallat aufgenommen, welche dazu riet, eine prägnante Pressekampagne mit Hilfe hochrangiger Kontakte ins Leben zu rufen.
Voraufhin unter anderem "Die Zeit", " Frankfurter Allgemeine", "NDR" und Alice Schwarzer ihre Zustimmung und Unterstützung anboten.
Die VV beschließt Ute Janssen mit der Aufgabe eine Presseerklärung zu schreiben zu betreuen.
Folgende Personen werden einstimmig in den Genderbeirat der Hfbk-Hamburg gewählt:
Ute Janssen, Mette Bartholin, Frau Schröder, Ulrike Wittern, Ingrid Jäger, Antje Eske, Gunilla Klemp.
TOP 6: Erarbeitung einer Namensempfehlungsliste für die zukünftige Vertreterin der HfbK-Hamburg im Hochschulrat Hamburg:
Ute Janssen berichtet von der Sitzung des Hochschulrats Hamburg. Die HfbK schickt zwei Vertreter aus Politik und Wirtschaft in den Hochschulrat.
Da auf der Empfehlungsliste für die zukünftigen Vertreter der HfbK-Hamburg nur Herren aufgeführt waren, schlug Ute Janssen Jil Sander als eine mögliche Vertreterin der HfbK-Hamburg vor, stellte jedoch den Antrag die Liste weiterhin offen zu halten und erbat sich Zeit, um mit dem Genderbeirat der Hfbk-Hamburg weitere Vorschläge zu erarbeiten.
Weitere Vorschläge des Genderbeirates werde gesammelt.
TOP 7: Bericht zur Kooperationsvertragsanfrage bei bildwechsel (Frau Durbahn):
Die VV einigt sich darauf diesen Tagesordnungspunkt auf die nächste VV zu vertagen.
TOP 8: Einrichtung eines temporären Raumes für Angelegenheiten des Gender Sudies in unserem Haus (Raum46A, AV), Projektanfrage im Rahmen der Gender Studies v.Frau Chris Regn, derzeitig Stipendiatin des Heirich Böll Stipendiums 2003:
Die VV einigt sich darauf diesen Tagesordnungspunkt auf die nächste VV zu vertagen.
TOP 9: Internatinale Kontakte (Bericht HfbK-Senatssitzung v. 5.6.2003) Frau Schröder:
Ute berichtet von der Senatsitzung.
Frau Schröder berichtet über ihre Situation in diesem Zusammenhang.
Der Genderbeirat empfiehlt Frau Schröder als Koordinatorin des International Office. Sie soll bei der Entwicklungsplanung internationler Kooperationen auf der Basis ihrer bereits erarbeiteten Strukturen als maßgebliche Koordinatiorin eingesetzt zu werden.
TOP 10: Verschiedendes:
Keine Anmerkungen
Mit bestem Gruß,
Ute Janssen, Mette Bartholin, Anna Witzel